Donnerstag, 4. Januar 2018

[Rezension] "Unsere verlorenen Herzen" von Krystal Sutherland





Verlag: cbt
Seiten: 377
Jahr: 2017
Ausgabe: Softcover
Preis: 14,99€
Meine Bewertung: 5+/5


Kann es mehr als eine große Liebe geben?

Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen... (Quelle: Verlag)

Anfang

Ich habe mir den Moment, in dem man zum ersten Mal seine große Liebe trifft, immer wie eine Filmszene vorgestellt. Vielleicht nicht ganz wie im Film, mit Slow Motion, im Wind wehenden Haaren, anschwellenden Instrumentalklängen und so weiter. Aber zumindest würde er irgendwie besonders sein.

Mittwoch, 3. Januar 2018

[Rezension] "Der Ruf der Bäume" von Tracy Chevalier





Verlag: Knaus
Seiten: 313
Jahr: 2017
Ausgabe: Hardcover
Preis: 19,99€
Meine Bewertung: 4/5



Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Goodenoughs träumen von fruchtbarem Ackerland im Westen, bleiben aber mit ihrem Planwagen kläglich im Sumpfland von Ohio stecken. Der verzweifelte Versuch, hier eine Apfelplantage anzulegen, endet tragisch. Fasziniert von Erzählungen über Bäume, die angeblich in den Himmel wachsen, zieht der jüngste Sohn Robert weiter westwärts, bis nach Kalifornien. Doch am Ziel seiner Träume wird er von seiner tragischen Familiengeschichte eingeholt. (Quelle: Verlag)

Anfang

Wieder stritten sie sich über Äpfel. Er wollte mehr Tafeläpfel anbauen, zum Essen; sie mehr Mostäpfel, zum Trinken. Ihr Streiten war so eingeübt, dass sie beide ihre Rollen inzwischen perfekt beherrschten und ihre Worte glatt und monoton einander umflossen; sie hatten sie ja oft genug gehört, mussten nicht mehr genau hinhorchen.

[Rezension] "Die Schule der Nacht" von Ann A. McDonald





Verlag: penhaligon
Seiten: 442
Jahr: 2017
Ausgabe: Hardcover
Preis: 19,99€
Meine Bewertung: 5/5



»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt…  (Quelle: Verlag)

Anfang

Sie rannte.
Durch die Tunnel, barfuß über den Steinboden. An den Hauptwegen leuchteten blakende Fackeln, darum tauchte sie tiefer ins Labyrinth ab, stolperte verborgene Treppen hinunter und die dunklen, verschlungenen Gänge entlang, bis stickiger Modergeruch in der Luft lag und die Türen protestierend aufstöhnten, wenn sie sie aufstemmte. Und immer noch rannte sie weiter.

Dienstag, 2. Januar 2018

[Gemeinsam lesen] #28

Eine Aktion von Schlunzenbücher


1. Welches Buch liest du und auf welcher Seite bist du?

Da ich es im letzten Jahr immer wieder mal mit dem Parallellesen übertrieben hatte (stellenweise 5-6 Bücher gleichzeitig), habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen immer nur zwei zu lesen. Ein Print und ein eBook. Warum ich das so mache und nicht zwei Prints oder zwei eBooks lese? Ganz einfach: Das Print lese ich am Tag (sollte ich da mal zum Lesen kommen) und abends im Bett, bevor ich das Licht aus mache. Das eBook lese ich, wenn ich das Licht ausgemacht habe und noch nicht schlafen kann, oder wenn ich nachts wach werde und nicht sofort wieder in den Schlaf finde. Oder aber wenn ich schon sehr früh wach bin und niemanden durch Licht oder rascheln stören will



»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt… (Quelle: Verlag)

Ich bin auf Seite 324. 


London, 1701. Jocelyn ist Hofdame an der Seite von Anne Stuart, der künftigen Königin Englands. Als der gutaussehende, nach Jocelyns Meinung viel zu vorlaute, Riley an den Hof kommt, kehren auch ihre Erinnerungen an ihr richtiges Leben zurück. Ihr Bewusstsein wurde in der Zeit zurückgeschickt, damit sie wichtige Aufträge erfüllen. Während Jocelyn ihre Aufgabe noch in Erfahrung bringen muss, findet sie sich zwischen Intrigen, Affären und gefährlichen Machtspielen am Königshof wieder. Auch unter den anderen Zeitreisenden zeigen sich Konflikte und Riley scheint der Einzige zu sein, der ihr helfen kann. Jetzt muss Jocelyn eine folgenschwere Entscheidung verhindern und achtsam sein, nicht womöglich noch ihr Herz zu verlieren. (Quelle: Amazon)

Ich bin bei 6%. 


Dienstag, 26. Dezember 2017

[Rezension] "Blutpsalm" von Meredith Winter





Verlag: Sommerburg Verlag
Seiten: 216
Jahr: 2017
Ausgabe: eBook
Preis: 3,99€
Meine Bewertung: 3/5




Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands. Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag, an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben ... (Quelle: Amazon)

Anfang

Der förmliche weiße Kragen seines dunklen Pastorengewandes saß mal wieder viel zu eng. So eng, als wolle Gott ihm die Luft abschnüren.