Dienstag, 6. Dezember 2016

[GEMEINSAM LESEN] #15 - Joli Rouge / The Dry

Eine Aktion von Schlunzenbücher


1. Welches Buch liest du und auf welcher Seite bist du?






Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 380
Jahr 2016
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 14,90€
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»Ich werde niemals einen Mann heiraten, der über mich befiehlt«, schmetterte Jacquotte ihm entgegen. »Ebenso wenig wie ich jemals einen Mann heiraten werde, über den ich zu befehlen vermag.«

La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?
Ein historischer Roman über eine der wenigen Piratinnen, die in diesen harten Zeiten überleben konnte. (Drachenmond)

Ich bin auf Seite 154.






Verlag: Rohwolt Polaris
Seiten: 379
Jahr 2016
Ausgabe: Paperback
Preis: 14,99€
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Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im Nirgendwo. Das Vieh der Farmer stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz. Als Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat. Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel. Aaron Falk kehrt nach zwanzig Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück - zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf; das Misstrauen wirft seine langen Schatten auf die Kleinstadt. Und in der Hitze steigt der Druck immer mehr... (Rowohlt)

Ich bin auf Seite 70. 


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Joli Rouge
"Er hat uns getäuscht", rief einer.

The Dry
Falk rieb sich mit der Hand über Mund und Kinn.

3. Was möchtest du aktuell zu deinem Buch loswerden?

Joli Rouge
Die Geschichte ist super spannend und Alexandras Schreibstil absolut fesselnd. 
Ständig taucht irgendwo etwas oder jemand auf, was dafür sorgt, dass es dich nur so durch die Handlung zieht. Im Endeffekt ein wahrer Pageturner.

The Dry
Also irgendwie habe ich etwas völlig anderes erwartet. Eingestellt hatte ich mich auf einen spannenden Thriller, bei dem die Handlung durch Dürre und Wassermangel bis zum Äußersten getrieben wird. Bisher ist es eher öde. Es liest sich durch den guten Schreibstil sehr flüssig, aber im Vergleich zu dem was ich erwartet habe, ist die Handlung echt unspannend.

 4. Hast du heute Nikolaus gefeiert und lagen vielleicht sogar Bücher in deinem Stiefel?

Nein.
Ich finde auch diesen Geschenkehype ganz schlimm. Egal ob zu Ostern, Nikolaus oder Weihnachten, die Menschen schütten sich mit Geschenken zu. Kaum einer weiß, was es mit diesen Tagen auf sich hat, aber alle wollen Geschenke. Und das auch noch in Massen. Aber natürlich auch nicht einfach was Kleines oder Selbstgemachtes, sondern von materiellem Wert muss es sein, einem Trend folgen oder einen bestimmten Namen aufgedruckt haben.

Wir haben uns diese Schenkerei schon länger abgewöhnt. Zum Geburtstag gab es beim Lieblingsmann und mir noch was, Weihnachten wird es nichts mehr geben und es ist jetzt auch Schluss damit. Lediglich seine vier jüngsten Schwestern bekommen noch was - nächstes Jahr nur noch die drei kleinsten. Zum einen ist das bei seiner Familiengröße gar nicht anders machbar und außerdem ist das Schenken mit den Großen immer nur eine Geldschieberei. Da bekommt man was für 10€ und verschenkt was für 10€...und warum? Weiß man eigentlich nicht. Dann soll doch jeder sein Geld behalten und es lieber dann nutzen, wenn er/sie es auch braucht.

Ich persönlich genieße es dann viel mehr Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir etwas bedeuten. Bei Kerzenschein und Lichterglanz zusammensitzen, Kaffee trinken, Kuchen und Plätzchen essen, Unterhaltungen führen, das Jahr ausklingen lassen, entschleunigen und zur Ruhe kommen. 

Alle materiellen Gegenstände, die mir geschenkt werden würden, könnte ich mir auch selber kaufen. Aber wer gibt mir Zeit mit Menschen, die irgendwann nicht mehr da sind? Niemand. Diese Zeit muss ich mir also selbst nehmen. Bevor es zu spät ist. Das ist der Punkt um den es gehen sollte. Nicht um irgendwelche Markenartikel oder Internethypes. Follower und Klicks bringen dir deine schusselige aber liebenswürdige Tante Erna auch nicht zurück, wenn ihr Platz irgendwann leer bleibt. 
 

 

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