Samstag, 23. Juli 2016

[REZENSION] "Projekt Luna" von Algis Budrys





Verlag: Heyne I Leseprobe
Seiten: 272
Jahr: 2016 (Original: 1960)
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 8,99€
Meine Bewertung: 2/5
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Auf der Oberfläche des Mondes steht ein Labyrinth. Dieses offenbar von Aliens hinterlassene Artefakt stellt die Menschen vor ein gewaltiges Rätsel. Wer war diese fremde Zivilisation? Warum hinterließ sie dieses eigenartige Gebilde auf dem Mond? Und was verbirgt sich in seinem Inneren? Doch so leicht gibt das Labyrinth seine Gehemnisse nicht preis - jeder, der es betritt, stirbt einen grauenvollen Tod. Für den brillianten Wissenschaftler Edward Hawks beginnt die größte Herausforderung seines Lebens: die Intelligenz einer fremden Spezies zu entschlüsseln.
Eines Abends im Jahr 1959 saßen drei Männer in einem Zimmer um einen Tisch.

Die Amerikaner entdecken auf der Rückseite des Mondes ein Gebilde, das von Aliens zu stammen scheint. Da man noch keine "echten" Menschen zum Mond schicken kann, entwickeln Wissenschaftler eine Art Beamer, die eine exakte Kopie der Menschen auf dem Mond erscheinen lässt, während das "Original" auf der Erde verbleibt. Das Labyrinth ist tödlich und es braucht viele Versuche nach und nach immer wieder ein kleines Stückchen zu erkunden, bevor die Kopie erneut stirbt. Die bisherigen Freiwilligen sind alle wahnsinnig geworden und haben den ewigen Tod einfach nicht ertragen können.
Die letzte Hoffnung für die Mission ist Barker - exzentrisch, größenwahnsinnig und todessehnsüchtig. Also der perfekte Mann!

Tja was soll ich sagen? Dieses Buch war mein erstes "echtes" Sience-Fiction Werk. Der Klappentext klang irre spannend und ich habe mich auf eine wahnsinnig interessante Geschichte auf dem Mond gefreut. Bekommen habe ich allerdings eher gähnende Langeweile.
Die meiste Zeit über spielt diese Geschichte auf der Erde und ist geprägt von elendig langen Beschreibungen, Dialogen und Diskussionen zwischen den Charakteren, die alles andere als spannend waren. Das Labyrinth und der Mond wurden viel zu selten und viel zu kurz nur mal eben angerissen und die Geschichte dahinter in einer winzigen Hau-Ruck-Aktion nebenbei erwähnt. Zu spät, zu wenig - nicht gut!

Ich weiß nicht warum auf dem Cover "Meisterwerke der Science-Fiction" steht, denn das war es für mich leider nicht. Man hätte so viel aus der Geschichte machen können, doch Algis Burys hat sich leider in Belanglosigkeiten verrannt.

Eine Idee, die wirklich viel Potential gehabt hätte, aber leider in die Hose gegangen ist.
Möglicherweise ist es einfach nicht mehr zeitgemäß, oder aber auch schon früher nicht so der Brüller gewesen.
Schade! Ich hatte mir so viel davon erhofft.



Ich danke dem Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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