Donnerstag, 4. Juni 2015

[REZENSION] "Der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek

Fakten

Titel: Der Seelenbrecher II Autor: Sebastian Fitzek II Verlag: Knaur II Jahr: 2008 II Seiten: 352 II Preis: 7,95 € II Mehr Infos

Klappentext

Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt...

Erster Satz

Zum Glück war alles nur ein Traum.


Cover


Der Seelenbrecher stand in roten Lettern auf dem grünlichen Einband. Darüber zog das schemenhafte Bild eines Mannes die Aufmerksamkeit auf sich, der durch einen nebelartigen Schneesturm in ein dunkles Gebäude zu flüchten schien.
(Seite 20)

Dieses Buchzitat beschreibt das Buchcover besser als ich es könnte ;-)
Der Name des Autors ist in weißen Großbuchstaben abgedruckt.

Liest man das Buch, passt dieses Cover wie gespuckt :-)

Meinung


Allein wenn man nur den Namen "Fitzek" hört, erwartet man so einiges. Alle Menschen schwärmen von ihm und man wird nicht ohne Grund ein Bestseller-Autor mit 12 Millionen verkauften Büchern weltweit (Quelle: wikipedia.org) !

"Der Seelenbrecher" war mein erster Fitzek und die Erwartungen waren hoch. Sehr hoch sogar.
Sowohl im privaten Umfeld, als auch in Bücherforen oder auf Blogs wird kaum ein Autor, im Bereich Thriller/Psychothriller, so gehyped wie Sebastian Fitzek.
Trotzdem wurde ich persönlich etwas enttäuscht.

Streng genommen gliedert sich das Buch in zwei Bereiche. Auf der einen Seite die eigentliche Geschichte des Buches und auf der anderen Seite eine Patientenakte, die den Hauptteil des Buches ausmacht.
Diese Patientenakte ist aber kein Bericht aus der Sicht eines Patienten, sondern ganz "normal" geschrieben. Lediglich ein Vermerk am Ende jeder Seite weist darauf hin, dass es sich um diese Akte handelt.

Ein Professor lädt seine Studenten zu einem freiwilligen Experiment ein. Lediglich zwei junge Menschen nehmen daran teil. Ihre einzige Aufgabe ist es, diese Akte zu lesen - und zwar an dem Ort, wo das Unglück einst geschehen ist.

Die grundsätzliche Idee dahinter ist unglaublich gut. Das Buch war auch definitiv ein Pageturner und wirklich spannend. Allerdings hat es mich trotzdem nicht so gefangen genommen, wie ich es mir erhofft hatte.

Am Anfang der Patientenakte war mir sofort klar, bei wem es sich um den Professor handelt.
Die Geschichte der Patientenakte hingegen war für mich niemals hervorsehbar, enthielt viele Irrungen und Wirrungen und das Ende war absolut überraschend.

Ich habe von einigen Menschen gehört, dass es sich bei diesem Buch um ein eher schwächeres Werk Fitzeks handelt und er weitaus bessere Bücher geschrieben hat.

Zitate / Textstellen

Der Seelenbrecher stand in roten Lettern auf dem grünlichen Einband. Darüber zog das schemenhafte Bild eines Mannes die Aufmerksamkeit auf sich, der durch einen nebelartigen Schneesturm in ein dunkles Gebäude zu flüchten schien.
(Seite 20)

"Aber keine Sorge, mein Lieber. Ich lasse heute beim Einschlafen einen kuscheligen Tierfilm laufen. Die zeigen >Das Schweigen der Lämmer<..."
"Das ist kein...", setzte Caspar zu einer Erklärung an, doch dann sah er in ihren Augen, dass sie ihn zum Narren hielt.
(Patientenakte, Seite 20)

Er fröstelte. Und dann schrie er auf, genau in dem Moment, in dem er rücklings auf die hagere Gestalt prallte, die ihn schon die ganze Zeit aus der Dunkelheit heraus heimlich beobachtet hat.
(Patientenakte, Seite 54)

Fazit


Auch wenn "Der Seelenbrecher" nicht das war, was ich erhofft hatte, halte ich Sebastian Fitzek für unglaublich talentiert und somit wird das sicher nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein, sondern nur den Anfang von vielen weiteren gebildet haben :-)

Bewertung


 

Kommentare:

  1. Der Seelenbrecher ist mein Lieblingsbuch von Fitzek. ;D Ich fand, dass es mal was komplett anderes war als die herkömmlichen Thriller! :D

    Übrigens folge ich deinem Blog jetzt mal und werde öfter vorbeischauen! :D

    Liebe Grüße
    Jessi
    http://in-buechern-leben.blogspot.de

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    1. Ich habe mir jetzt "Amokspiel" besorgt und bin gespannt wie das ist :)

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  2. Das Buch der Seelenbrecher war spannende gewesen. Das Buch Fritzek, Sebastian - Abgeschnitten kann ich dir nicht empfehlen, da es für meinen Geschmack schlecht war. Die Zeit lohnt sich nicht.

    Ich verfolge nun deinen Blog. :)

    Viele Grüße
    Janine
    http://janinesbookworld.blogspot.de

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    1. Ich halte Fitzek für äußerst talentiert, aber "Der Seelenbrecher" war einfach anders, als ich dachte.

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