Sonntag, 1. März 2015

[REZENSION] "Dashs Bestimmung" von Lora Leigh

Fakten

 
Titel: Dashs Bestimmung II Reihe: Breeds II Band: 3 II Autor: Lora Leigh II Verlag: LYX Egmont II Jahr: 2013 II Seiten: 347 II Preis: 9,99 € II Mehr Infos

Band 1: Callans Schicksal
Band 2: Tabers Versuchung

Klappentext

 
Der Soldat Dash Sinclair war schon immer ein Einzelgänger.
Er trägt Wolfsblut in sich und hat es sich daher stets versagt, eine eigene Familie zu günden. Als er im Kampf schwer verwundet wird, halten ihn nur die Briefe eines kleinen Mädchens am Leben. Cassie und ihre Mutter Elizabeth befinden sich in großer Gefahr, und in Dash erwacht das tiefe Bedürfnis, den beiden zu helfen. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass Elizabeth Gefühle in ihm hervorruft, wie keine Frau zuvor es je vermochte.

Erster Satz

 
Der Brief erreichte ihn zu einem Zeitpunkt in seinem Leben, als der Ausgang des Kampfes, der in seinem Herzen tobte, noch völlig offen war.

Cover

 

Wie bei Band 1 und 2 ist auf diesem Cover auch wieder ein halbnackter, muskulöser Mann zu sehen, dessen Gesicht halb in der Dunkelheit liegt.
Neben ihm befindet sich der Kopf eines Wolfs, dessen DNA er in sich trägt.
Ansonsten ist dieses Cover in schwarz-grün gehalten und man erkennt bereits auf den ersten Blick, dass es sich um einen Teil der Breeds-Reihe handelt.

Meinung

 

Es war soweit...der 2. Teil war gelesen - oder eher verschlungen - und der 3. lächelte mich an.

Für diesen Teil habe ich bisher am Längsten gebraucht.
Das lag keinesfalls an der Geschichte an sich, oder dass es nicht gut geschrieben war. Es lag an mir - und Taber ;-D
Noch immer hänge ich gedanklich im zweiten Band fest, da Taber mich einfach absolut gefesselt hat und von den (bisher) 3 Teilen mein Lieblings-Breed ist.
Vielleicht bin ich deswegen insgesamt nicht so richtig warm geworden mit Dash und Elizabeth.

Wie schon in Band 2 bekommt man auch hier wieder einen Prolog vorgesetzt.
Darin erfährt man alles über Cassies Briefe, die sie an Dash schrieb und wie der Wolf-Breed seine emotionale Verbindung zu ihr und ihrer Mutter Elizabeth aufbaute - ohne sie je gesehen zu haben.
Kapitel 1 beginnt sechs Monate nach dem Prolog und erzählt ein Wenig über Dash und seine Suche nach Cassie und Elizabeth.

Anders als in Teil 2 erfährt man hier wieder einiges über die Breeds und nicht nur über die Hauptcharaktere.
Zusätzlich bekommt man viele Informationen über die Wolf-Breeds und erhält einen Ausblick darauf, dass es ebenfalls Kojoten-Breeds gibt (kommen in Teil 7) und es sich nicht nur rein um Katzen-Breeds handelt - auch wenn es bei den bisher sieben veröffentlichen (deutschen) Teilen in fünf davon um Katzen geht.

Ein Wenig vermisst habe ich zum Schluss einen Epilog wie es ihn in Band 2 gab. Da erhielt man einen Ausblick auf die Geschichte zwischen Sherra und Kane aus Band 6. Das fand ich persönlich sehr gut und es trieb meine Spannung für diesen besagten Teil wieder etwas in die Höhe.


Lora Leigh verfasste stattdessen eine Danksagung.
An all jene Soldaten, die jeden Tag ihr Leben aufs Spiel setzen um Menschen zu schützen die sie nicht kennen und die auch im Gegenzug nichts von ihrer Existenz wissen.
Diese Danksagung schummelte ein Lächeln auf meine Lippen, brachte mich zum Nachdenken und dazu, innerlich all diesen Soldaten in aller Herren Länder zu danken.

Die Geschichte um Dash und Elizabeth war so vollkommen anders als die um Callan und Merinus oder Taber und Roni.
Natürlich gleichen sie sich alle.
Breed trifft Frau, sie verlieben sich, haben einen leichten Kampf miteinander und kommen trotzallem zusammen. Zwischendurch gibt es noch ein paar böse Buben von denen sie gejagt werden und denen sie sich entgegensetzen.
Doch zusätzlich gab es hier noch Cassie - Elizabeths Tochter.
Sie verhinderte es mehr als einmal, dass die beiden sich körperlich näher kamen obwohl sie nichts anderes wollten.
Das sorgte dann auch dafür, dass der erotische Aspekt dieses Buchs erst viele, viele Seiten später als bei den anderen beiden Teilen hervortrat. Dann allerdings mit aller Macht und für mein Empfinden dann zu oft hintereinander.
Dachte ich bei Taber und Roni noch die ganze Zeit 'Mensch wann geht es denn endlich wieder rund?' war mein Gedanke hier jedesmal 'Ach nee...nicht schon wieder'.
Lora Leigh verstand sich wieder unglaublich gut darauf diese Szenen wunderbar zu beschreiben, aber es war einfach zu oft hintereinander ohne, dass eine wirkliche Handlung dazwischen lag.

Wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich durchaus auf Cassie verzichten können.
Natürlich war sie Stein des Anstoßes und ohne sie hätte es diese Geschichte nicht gegeben - aber irgendwie ging sie mir schon ein Wenig auf den Keks.
Ich war ganz froh darüber, dass sie ab einem Gewissen Punkt nicht mehr dabei war und erst im letzten Kapitel wieder auftauchte.

Das vorletzte Kapitel trieb mir die Tränen in die Augen und ließ meinen Puls höher schlagen.
Ich werde nicht verraten warum - wenn ihr es wissen wollt, müsst ihr das Buch selbst lesen ;-)

Dieser Band ist in sich komplett abgeschlossen und bedarf keinerlei Vorkenntnisse aus den ersten beiden Teilen.
Aber natürlich werden die Charaktere aus den anderen Büchern erwähnt und erhalten stellenweise einen kurzen Gastauftritt.

Für mich persönlich war dieser Teil nicht perfekt aber in sich sehr stimmig und absolut lesenswert.


Zitate / Textstellen

 
"Er hat mir eine Waffe vors Gesicht gehalten und war im Begriff abzudrücken. Da galt einfach: er oder ich. Wenn man aber eine Spur aus Leichen hinterlässt, erregt man mehr Aufmerksamkeit als nötig."
"Ist natürlich viel besser, wenn einem eine ganze Horde wütender Gegner auf den Fersen ist", bemerkte sie trocken, während sie den Becher an die Lippen hob.
(Seite 235)

"Du wirst mich umbringen!" Sie warf den Kopf gegen die Lehne des Sessels, als er ihre Hüften packte und sie nach vorne zog.
"Nein Baby. Ich werde dich lieben", flüsterte er mit einer Stimme wie aus dunklem Samt, die ihr einen Schauer über den Rücken sandte. "Und ich werde es genießen."
(Seite 271)

Doch er packte ihr Bluse und riss sie ihr einfach vom Körper. Wütend fuhr sie zu ihm herum.
"Ich bin es langsam leid, dass du mir ständig die Sachen vom Leib reißt."
"Dann zieh dich aus."
(Seite 322)


Fazit

 

Für Breeds-Fans ein Muss und für alle anderen auch durchaus lesbar ohne einen anderen Teil der Reihe lesen zu müssen.


Bewertung

 

 

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